Saroma-See, Küstensee in der Unterpräfektur Okhotsk, Japan.
Lake Saroma erstreckt sich über etwa 63 Quadratkilometer entlang der Nordostküste Hokkaidos und ist damit das größte stehende Gewässer der Insel. Zwei schmale Durchlässe verbinden es mit dem Ochotskischen Meer, wodurch eine Mischung aus Salz- und Süßwasser entsteht, die sich in flachen Buchten und länglichen Flächen verteilt.
Das Seengebiet wurde 1894 zur dauerhaften Siedlung, als Jingorou Suzuki den ersten japanischen Hof in der Nähe des heutigen Hamasaroma errichtete. Zuvor nutzten die Ainu das Ufer für saisonale Fischerei und sammelten Rohstoffe aus den Schilfgürteln, ohne feste Dörfer zu gründen.
Der Name stammt aus der Ainu-Sprache und bedeutet Saro-oma-pet, was sich auf das dichte Schilfgras bezieht, das entlang der Ufer wächst. Noch heute sehen Besucher diese hohen Grasbüschel, die bei Wind in Wellen schwingen und dem Wasser einen natürlichen Rahmen geben.
Angelplätze finden sich rund um das Ufer, wobei verschiedene Fischarten je nach Jahreszeit und Abschnitt verfügbar sind. Viele Punkte lassen sich mit dem Auto oder Fahrrad erreichen, einige Wege führen direkt ans Wasser und eignen sich auch für weniger geübte Besucher.
Die beiden Durchlässe zum Meer wurden künstlich vertieft, um die Wasserqualität zu stabilisieren und gleichzeitig den Austausch zwischen Salz- und Süßwasser zu erhalten. Diese Eingriffe ermöglichen es Meerestieren, in bestimmte Zonen zu wandern, während andere Teile mehr Süßwasserarten beherbergen.
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