Linimo, Magnetschwebebahn in der Präfektur Aichi, Japan.
Linimo ist eine Bahnlinie in der Präfektur Aichi, die auf Magnetschwebetechnik basiert und neun Stationen über eine Strecke von knapp 9 Kilometern verbindet. Die Züge schweben wenige Millimeter über den Schienen und bewegen sich durch niedrig bebaute Vororte sowie Parks, wobei die Strecke auf erhöhten Betontrassen verläuft.
Die Bahnlinie wurde im März 2005 eröffnet, um Besucher zur Weltausstellung in der Präfektur zu bringen. Nach Ende der Ausstellung blieb die Verbindung als Nahverkehrsstrecke für umliegende Wohngebiete bestehen.
Der Name verbindet Linear Motor und Mobility zu einem technischen Konzept, das in der Umgebung als Symbol für Fortschritt wahrgenommen wird. Fahrgäste erleben während der Fahrt das fast geräuschlose Gleiten über die Schienen, eine Bewegung ohne direkten Bodenkontakt, die den Alltag technisch ungewöhnlich macht.
Die Strecke ist von Fujigaoka aus erreichbar, wo Umsteigemöglichkeiten zur U-Bahn bestehen. Reisende sollten beachten, dass die Waggons kompakt sind und bei Hauptverkehrszeiten voller werden können.
Die Züge fahren ohne menschlichen Fahrer, gesteuert von automatisierten Systemen, die Geschwindigkeit und Halt selbstständig regeln. Diese Bahnlinie gilt als erste städtische Magnetschwebebahn Japans mit kommerziellem Betrieb im Nahverkehr.
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