Kyōnin-ji, Buddhistischer Tempel in Kamogawa, Japan
Kyōnin-ji ist ein Tempel mit historischen Gebäuden wie der Soshidō-Halle für Gründer und der Hondō-Haupthalle, die buddhistische Artefakte und heilige Lehren aufbewahren. Die Anlage zeigt die architektonische und spirituelle Struktur einer Nichiren-Gemeinde, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat.
Der Tempel wurde 1281 gegründet und steht in Verbindung mit einem Ereignis von 1264, bei dem zwei Anhänger des Mönches Nichiren ihr Leben opferten. Diese Gründungsgeschichte prägt bis heute die Identität und den Zweck des Ortes.
Der Tempel ist ein Zentrum der Nichiren-shū-Praktiken und zeigt Besuchern traditionelle japanische religiöse Bräuche in ihrer lebendigen Form. Man kann hier beobachten, wie Gläubige beten und ihre tägliche Verbindung zu dieser Glaubensrichtung pflegen.
Der Tempel ist leicht zu besichtigen, mit gekennzeichneten Bereichen zum Meditieren und Beten sowie angebotenen Lernprogrammen zum Buddhismus während des ganzen Jahres. Besucher sollten beachten, dass traditionelle Etikette erwartet wird, wenn man sich im heiligen Raum bewegt.
Ein über 800 Jahre alter Zedernbaum wächst auf dem Tempelgelände und ist mit Legenden über Kishimojin verbunden, eine Göttin, die Kinder beschützen soll. Der Baum zieht Besucher an, die die spirituelle Bedeutung dieses alten Lebens erforschen möchten.
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