Shikine-jima, Vulkaninsel im Izu-Archipel, Japan
Shikine-jima ist eine Insel im Izu-Archipel in Japan, die zur Verwaltungsregion Niijima gehört und knapp vier Quadratkilometer umfasst. Die Küste ist von kleinen Buchten durchzogen, während das Gelände sanft zum Berg Suminoi mit seinen 109 Metern Höhe ansteigt.
Archäologen fanden Spuren menschlicher Siedlungen aus der Jomon-Zeit, die bis vor mehrere tausend Jahre zurückreicht. Weitere Funde belegen eine kontinuierliche Besiedlung während der Heian- und Edo-Epochen.
Der Name dieser Insel verweist auf Schilfgras und beschreibt die frühere Landschaft an den Küsten, die heute von gefangenen Fischen und getrockneten Meeresfrüchten an den Dorfhäusern geprägt wird. Besucher erleben den Alltag in den Minshuku-Unterkünften, wo Gastgeber Gerichte mit regionalen Algen und frisch gefangenem Fisch nach Familienrezepten servieren.
Hochgeschwindigkeitsfähren verbinden die Insel mit dem Takeshiba-Hafen in Tokio, wobei die Überfahrt mit dem Jet-Katamaran rund drei Stunden dauert. Die geringe Größe der Insel ermöglicht es, viele Orte zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen.
An der Südküste treten natürliche Thermalquellen zutage, die sich im Rhythmus der Gezeiten abkühlen und erwärmen. Jinata Onsen ist direkt am Meeresufer gelegen, sodass Badende die wechselnde Temperatur des Wassers im Laufe des Tages bemerken.
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