Ōma, Fischerstadt auf der Shimokita-Halbinsel, Japan.
Oma ist ein Fischerdorf an der nördlichsten Spitze von Honshu in der Bucht von Mutsu, wo Boote und Fischereieinrichtungen das Küstenbild prägen. Das Dorf verteilt sich über mehrere kleine Straßen, die zum Hafen führen, wo täglich die Aktivität konzentriert ist.
Das Dorf entstand aus dem Zusammenschluss zweier Siedlungen Ende des 19. Jahrhunderts und wurde später zur offiziellen Stadt umstrukturiert. Diese Entwicklung erfolgte als Teil der administrativen Reorganisationen, die die Präfektur Aomori geprägt haben.
Der Ort ist bekannt für sein Blue Marine Festival im August, bei dem lokale Fischer ihre Fänge präsentieren und die Gemeinde mit Musik und Tänzen feiert. Diese Veranstaltung spiegelt die enge Verbindung zwischen den Bewohnern und dem Meer wider.
Das Dorf ist am besten erreichbar mit dem Bus vom nahegelegenen Mutsu-Terminal aus, wobei die Fahrt etwa eineinhalb Stunden dauert. Die beste Zeit zum Besuch ist bei ruhigem Wetter, wenn die Fischerboote täglich ausfahren und der Hafen belebt wirkt.
Der Hafen ist weltweit bekannt, nachdem ein lokaler Fischer einen besonders großen Blauflossen-Thunfisch gefangen hatte, der bei einer Auktion in Tokio einen Rekordpreis erzielte. Dieses Ereignis machte das kleine Fischerdorf international berühmt und zog Aufmerksamkeit auf die Qualität der Fische aus dieser Region.
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