Nationalmuseum für westliche Kunst, Kunstmuseum im Ueno Park, Japan
Das National Museum of Western Art ist ein Kunstmuseum im Ueno-Park in Tokio, entworfen vom Architekten Le Corbusier. Die Ausstellungsräume ordnen sich spiralförmig um eine zentrale Halle, während Betonpfeiler das Gebäude tragen und ein pyramidenförmiges Oberlicht den Hauptraum erhellt.
Das Museum wurde 1959 gegründet, nachdem Japan und Frankreich über die Rückkehr der Kunstsammlung von Kōjirō Matsukata verhandelten. Diese Sammlung war nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich verblieben und bildete den Kern des neuen Museums.
Die Sammlung beginnt mit europäischen Gemälden aus dem 14. Jahrhundert und führt durch Renaissance, Barock und französischen Impressionismus. Viele Besucher verbringen Zeit in den Sälen mit Landschaften und Porträts, wo Licht durch obere Fenster auf die Leinwände fällt.
Das Museum öffnet von Dienstag bis Sonntag zwischen 9:30 Uhr und 17:30 Uhr, freitags und samstags bis 20:00 Uhr. Montags bleibt das Gebäude geschlossen, außer an Feiertagen, an denen der folgende Werktag Ruhetag ist.
Le Corbusiers modulares Entwurfsprinzip zeigt sich in der Anordnung der Säulen, die in regelmäßigen Abständen das gesamte Gebäude strukturieren. Die Architektur des Museums gehört zum UNESCO-Welterbe als Teil des architektonischen Werks von Le Corbusier.
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