Mantoku-ji, Ehemaliger buddhistischer Tempel in Ota, Japan.
Mantoku-ji ist ein ehemaliger buddhistischer Tempel in Ota mit traditioneller japanischer Architektur, Holzgebäuden und Gärten, die über das Gelände verteilt sind. Die Anlage beherbergt nun Ausstellungen mit historischen Dokumenten, Schriftrollen und Artefakten, die von dem ehemaligen Betrieb und seiner besonderen Rolle erzählen.
Der Tempel wurde gegründet, um Frauen während der Edo-Zeit bei Ehescheidungsverfahren zu helfen, und betrieb diesen Dienst bis zur Meiji-Zeit. Diese Funktion machte ihn zu einem wichtigen Ort für Frauen, die rechtliche Wege zur Beendigung ihrer Ehen suchten.
Der Ort war in der Edo-Zeit ein Zufluchtort für Frauen, die ihre Ehen beenden wollten, und diese Rolle prägt bis heute die Art, wie Besucher ihn wahrnehmen. Die erhaltenen Räume und Gegenstände erzählen von einer Zeit, als solche Orte für Frauen bedeutsam waren.
Das Gelände ist tagsüber für Besucher zugänglich, und es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, um die Wege zwischen den Gebäuden und Gärten erkunden zu können. Audioführungen und Informationen in mehreren Sprachen helfen bei der Orientierung auf dem Gelände.
Die Stätte beherbergt schriftliche Aufzeichnungen von etwa 200 Scheidungsfällen, was sie zu einem seltenen historischen Dokument der Rechte von Frauen in Feudaljapan macht. Diese Aufzeichnungen zeigen Unterlagen von echten Frauen, die diesen Weg zur Beendigung ihrer Ehen wählten.
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