Narumi-juku, Poststation in Midori-ku, Japan
Narumi-juku erstreckt sich entlang der alten Tōkaidō-Route und zeigt traditionelle Holzgebäude, offene Läden und enge Wege, die die japanische Architektur der damaligen Zeit widerspiegeln. Der Ort war eine der 53 Poststationen, die Reisende zwischen den großen Städten unterstützten.
Diese Station entstand als eine der 53 Poststationen, die während der Edo-Zeit ein organisiertes Netzwerk für Reisende bildeten. Ihre Bedeutung lag darin, dass sie eine Verbindung zwischen den großen Zentren schuf und den Warenverkehr unterstützte.
Handwerker hier waren bekannt für die Herstellung von gefärbten Stoffen für Yukata-Sommergewänder, ein Handwerk das in Hiroshiges Drucken aus dem 19. Jahrhundert dokumentiert ist. Diese Kunstfertigkeit prägte das tägliche Leben der Bewohner und machte den Ort zu einem Zentrum dieser speziellen Textilproduktion.
Besucher erreichen das historische Viertel durch die Tōkaidō-Hauptlinie mit regelmäßigen Zügen zum zentralen Nagoya. Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die engen Straßen mit Autos schwer zugänglich sind.
Der Ort wurde in Hiroshiges Holzschnitten der 1830er Jahre festgehalten, die Reiseszenen entlang der Route zeigen. Diese künstlerischen Darstellungen bewahren das Aussehen und die Atmosphäre der Station für die Nachwelt.
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