Shika Island, Insel in Higashi-ku, Fukuoka, Japan
Shika ist eine Gezeiteninsel in Higashi-ku, Fukuoka, die durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist und sich über elf Kilometer Küstenlinie in der Hakata-Bucht erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen felsigen Klippen an der Ostseite und sanften Stränden im Westen, während bewaldete Hügel das Inselinnere dominieren.
Zwei Bauern entdeckten 1784 auf einem Hügel der Insel ein goldenes Siegel, das später als Geschenk des chinesischen Kaisers Guangwu identifiziert wurde. Diese Entdeckung führte zur Schaffung des Kin-in-Parks an der Fundstelle und machte die kleine Insel zu einem wichtigen archäologischen Ort.
Der Shikaumi-Schrein zieht das ganze Jahr über Besucher an, die traditionelle Rituale beobachten und an den Festen teilnehmen können. Auf den bewaldeten Pfaden der Insel findet man kleine steinerne Altäre und Gebetsschreine, wo Einheimische Opfergaben hinterlassen.
Regelmäßige Fähren vom Hafen Hakata erreichen die Insel in weniger als dreißig Minuten und bieten mehrere tägliche Verbindungen. Die Küstenpfade eignen sich gut für Spaziergänge, obwohl die Ostseite steiler und weniger zugänglich ist als die westlichen Strände.
Das goldene Siegel trägt chinesische Schriftzeichen, die das Königreich Nakoku erwähnen, einen antiken japanischen Staat, der nur in wenigen historischen Texten genannt wird. Der kleine quadratische Stempel aus purem Gold wiegt etwa hundert Gramm und befindet sich heute in einem Museum auf dem Festland.
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