Jōdo-ji, Buddhistischer Tempel in Ono, Japan
Jōdo-ji ist ein buddhistischer Tempel in Ono, der eine große Holzhalle beherbergt, die im Daibutsu-Baustil errichtet wurde. Im Inneren steht eine goldene Figurengruppe mit dem Amida-Buddha und zwei Begleitfiguren, die zusammen über fünf Meter hoch ist.
Chōgen gründete diesen Ort im Jahr 1190 und verlegte den älteren Tempel Hiroto-ji hierher, wobei er den neuen Namen vergab. Die Haupthalle wurde kurz darauf fertiggestellt und gilt als eines der frühesten Beispiele dieser Bauweise in Japan.
Der Name Jōdo bedeutet Reines Land und bezieht sich auf die buddhistische Vorstellung eines Paradieses, in das Gläubige nach dem Tod gelangen können. Besucher sehen heute den großen Statuenkomplex im Inneren der Halle, der diese spirituelle Welt darstellen soll.
Das Gelände öffnet morgens um neun Uhr und schließt am späten Nachmittag, wobei die Zeiten im Winter etwas kürzer sind. Der Zugang führt durch ein Tor, von wo aus Besucher zur Haupthalle gelangen können.
In der Umgebung der Halle wachsen Tausende von Hortensien in verschiedenen Farben, die im Frühsommer blühen. Diese Pflanzen verwandeln die Wege rund um das Tempelgelände in ein Meer aus blauen, violetten und rosafarbenen Blüten.
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