Fukagawa, Historisches Viertel in Koto, Japan.
Fukagawa ist ein Stadtteil im Osten Tokyos mit traditionellen Holzhäusern, die an Kanäle grenzen und ein Netz von Wasserwegen durch das Gebiet bilden. Die Straßenanlage und Architektur folgen immer noch dem Muster aus früheren Zeiten.
Nach dem Großbrand von Meireki 1657 zogen buddhistische Tempel nach Fukagawa und wandelten das Gebiet von einem kleinen Fischerdorf in einen Tempelkomplex um. Diese Veränderung formte das Wesen des Ortes grundlegend.
Der Stadtteil behält seine Bedeutung als Zentrum traditioneller Unterhaltung. Geishas treten regelmäßig auf und pflegen damit Bräuche, die bis in die Edo-Zeit zurückreichen.
Der Stadtteil ist über die Station Monzen-nakacho erreichbar, die von zwei U-Bahn-Linien bedient wird und eine gute Verbindung zum Zentrum Tokyos bietet. Man kann das Gebiet zu Fuß erkunden und dabei die Kanäle und Nebenstraßen entdecken.
Das Viertel machte sich einen Namen als erster Ort in Edo, an dem Geishas auftraten und damit den Wandel von männlichen zu weiblichen Unterhaltungskünstlern einleiteten. Diese Innovation veränderte die Unterhaltungskultur der gesamten Region.
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