Shiramizu Amida-dō, Buddhistischer Tempel in Iwaki, Japan
Shiramizu Amidadō ist eine einstöckige buddhistische Halle in Iwaki, Präfektur Fukushima, die 1160 im Wayō-Stil erbaut wurde. Ihr quadratischer Grundriss hat drei Joche pro Seite, und ihr steiles Pyramidendach aus dünnen Holzschindeln wird von einer kleinen runden Spitze bekrönt. Die dunkle Holzfassade zeigt Gitterfelder und eine mittlere Öffnung, unter dem Dachüberstand hängt eine Reihe farbiger Stoffbanner.
Prinzessin Tokuhime ließ die Anlage 1160 zum Gedenken an ihren verstorbenen Gatten Iwaki Norimichi errichten. Kaiser Go-Toba erkannte das Bauwerk später als bedeutendes religiöses Monument an.
Der Name Amida-dō stammt von Amida Nyōrai, der zentralen Statue auf dem Altar, flankiert von Kannon und Seishi sowie begleitet von Jikokuten und Tamonten. Die Halle entstand innerhalb des von Tokuhime gegründeten Ganjō-ji und wurde später unter Kaiser Go-Toba kaiserlicher Gebetstempel. Der Tempel gehört zur Shingon-Chizan-Schule, während der Teichgarten Eigentum der Stadt Iwaki ist.
Die Halle steht auf einer zentralen Insel, die über einen Andachtsweg von Süden und eine Brücke über den Teich erreicht wird; am vierten Mittwoch jedes Monats (im Dezember am zweiten Mittwoch und Donnerstag) ist der Bezirk nicht betretbar. Vom Bahnhof Uchigo der Joban-Linie sind es fünf Minuten mit dem Auto; der Bus Shin-Joban Kotsu Richtung Kawahira hält an der Haltestelle Amidado.
Archäologen legten zwischen 1972 und 1982 einen Paradiesgarten mit Teich, Kiesstrand, Zierfelsen und einer Mittelinsel frei. Diese Entdeckung half Forschern, das ursprüngliche Konzept der Anlage besser zu verstehen.
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