Saruka Schrein, Shinto-Schrein in Japan
Saruka Jinja ist ein Shinto-Schrein in Saruga, Hirakawa, Präfektur Aomori. Die 1826 neu errichtete Haupthalle (Honden) ist ein dreijochiger Nagare-zukuri-Bau aus unbehandeltem Holz ohne Vorraum und ein bedeutendes Kulturgut der Präfektur. Das Gelände umfasst etwa 15.000 Tsubo und enthält zwei große Teiche, Kagami-ga-ike und Mihari-ga-ike. Am Ende des gepflasterten Zugangs steht ein verwitterter grauer Steintorii mit gerahmter Tafel und vier Zickzack-Papierstreifen.
Der Schrein wurde im Jahr 807 gegründet, als der General Sakanoue no Tamuramaro in den Norden reiste, um gegen die Ezo zu kämpfen. Das Hauptgebäude wurde 1826 wieder aufgebaut und zeigt die traditionelle Architektur japanischer Schreine aus dieser Zeit.
Der Schrein ist ein Ort, an dem sich die Gemeinde zu Festivals und Gebeten versammelt. Die Besucher können kleine Amulette kaufen und Wünsche auf Holztafeln schreiben, was zeigt, wie der Glaube hier im Alltag gelebt wird.
Der Schrein ist tagsüber kostenlos zugänglich, das Büro für Amulette und Besucherstempel ist von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr geöffnet. Der Ort ist leicht erreichbar, etwa 15 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Tsugaru-Ogami entfernt, und es gibt kostenlose Parkplätze auf dem Gelände und im angrenzenden Saruga Park.
Der Lotusteich Kagamigaike ist das Zentrum des Saruka-Glaubens; aus seinen Lotuswurzeln wird Renkon-Yokan hergestellt, eine Spezialität der früheren Stadt Ogami. Im Teich liegt eine kleine Insel mit dem Munakata-Schrein (Benten-gu) für Ichikishimahime no mikoto, daneben der Hiyoshi-Schrein. Das Teichgelände war einst Brutgebiet von Kormoranen und Reihern, 1935 als nationales Naturdenkmal ausgewiesen und 1984 nach ihrem Verschwinden aberkannt.
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