Haruna Shrine, Shinto-Schrein in Harunasan-machi, Japan
Haruna Shrine ist ein Shinto-Schrein in Harunasan-machi in Japan, dessen Gebäude sich um die markante Misugata-Felswand herum gruppieren und in die steilen Hänge des Berges eingepasst sind. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen, die durch steinerne Treppen miteinander verbunden sind, und weist Holzkonstruktionen auf, die mit geschnitzten Verzierungen und roten Lackarbeiten versehen sind.
Kaiser Yōmei ordnete im Jahr 586 die Gründung dieses Heiligtums an, das danach über ein Jahrtausend eine enge Verbindung zum Tempel Kan'ei-ji in Ueno pflegte. Diese Bindung an ein buddhistisches Zentrum endete erst mit den Religionsreformen der Meiji-Zeit, die Shinto-Schreine von buddhistischen Einflüssen trennten.
Die hier verehrten Gottheiten ziehen Menschen an, die um beruflichen Erfolg und eine glückliche Ehe bitten, wobei viele der Besucher diese Gebete an bestimmten Stellen innerhalb des Komplexes verrichten. Die Verbindung zur Natur zeigt sich darin, dass natürliche Felsformationen als heilige Elemente in die Verehrungspraxis einbezogen werden und Pilger oft vor diesen steinernen Zeugen innehalten.
Ein stündlicher Bus vom Westausgang des Bahnhofs Takasaki fährt bis zur nächstgelegenen Haltestelle, von wo aus ein kurzer Aufstieg von etwa 400 Metern zum Schrein führt. Der Weg bergauf führt an sieben steinernen Gottheitsstatuen vorbei, und Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da einige Abschnitte steil sein können.
Das im Jahr 1806 wiederaufgebaute Hauptheiligtum integriert die massive Felswand direkt in seine Architektur, sodass Besucher unter überhängenden Steinen hindurchgehen müssen, um das Innere zu erreichen. Diese Verbindung von Bauwerk und natürlichem Gestein verleiht dem Ort eine Atmosphäre, die in vielen anderen religiösen Stätten Japans nicht anzutreffen ist.
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