Kaminari-mon, Buddhistisches Eingangstor in Asakusa, Japan
Kaminarimon ist ein buddhistisches Eingangstor in Asakusa, Tokio, das aus Stahlbeton gebaut wurde und etwa 11,7 Meter hoch sowie 11,4 Meter breit ist. In der Mitte hängt eine rote Laterne mit einer Höhe von 3,9 Metern und einem Gewicht von 700 Kilogramm, die den Durchgang markiert.
Der Militärkommandant Taira no Kinmasa ließ das Tor im Jahr 941 errichten, um den Zugang zum Tempel zu kennzeichnen. Nach mehreren Bränden wurde die heutige Betonkonstruktion 1960 fertiggestellt und ersetzt seitdem die früheren Holzbauten.
Die vier Wächterfiguren tragen jeweils eigene Namen und Bedeutungen: Fujin und Raijin verkörpern Wind und Donner an der Vorderseite, während Tenryu und Kinryu auf der Rückseite stehen. Besucher bemerken oft, wie Passanten kurz innehalten, um die Statuen zu betrachten, bevor sie unter der großen Laterne hindurchgehen.
Das Tor bildet den Anfang eines direkten Weges, der durch die Einkaufsstraße Nakamise zum Senso-ji-Tempel führt. Besucher können die Statuen und die große Laterne vom Boden aus gut sehen, ohne besondere Hilfsmittel oder Vorkenntnisse.
Während des Sanja-Matsuri-Festes wird die zentrale Laterne zur Seite gezogen, damit höhere Gegenstände wie tragbare Schreine durchpassen können. Diese Anpassung geschieht durch einen mechanischen Mechanismus, der die Laterne anhebt und sichert, bis die Prozession vorbeigezogen ist.
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