Tamagawa Aqueduct, Historischer Aquädukt in Tokio, Japan
Tamagawa Aqueduct ist ein historisches Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert, das früher Wasser von den Bergen nach Tokio brachte und durch mehrere Stadtteile führt. Die Strecke folgt einem sanften Gefälle und verbindet verschiedene Viertel über eine Länge von etwa 43 Kilometern mit einem durchgängigen Wasserweg.
Das Kanalsystem entstand ab April 1653 unter dem Tokugawa-Shogunat, um die wachsende Stadt mit Wasser zu versorgen. Die Arbeiten endeten nach achtzehn Monaten und die Brüder Seiemon erhielten für ihr technisches Können den Nachnamen Tamagawa.
Die Brüder Seiemon, ursprünglich Bauern, erhielten den Nachnamen Tamagawa als Anerkennung für ihren Erfolg beim Bau dieser Infrastruktur.
Teile des alten Kanals sind heute noch als grüne Wege zugänglich und führen durch Wohngebiete und Parks. Viele Abschnitte liegen ebenerdig, so dass man leicht entlang des Wasserlaufs spazieren oder Fahrrad fahren kann.
Der Kanal wurde in nur achtzehn Monaten fertiggestellt und zeigt die Präzision der Ingenieure, die mit einer Höhendifferenz von nur 92 Metern ein durchgängiges Gefälle über die gesamte Strecke schufen. Die Brüder Seiemon waren ursprünglich Bauern ohne formale Ausbildung im Wasserbau.
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