Bōsō-Halbinsel, Halbinsel in der Präfektur Chiba, Japan.
Die Bōsō-Halbinsel ragt weit in den Pazifischen Ozean hinein und trennt die Bucht von Tokio von der offenen See. Ihre Westküste ist flach und geschützt, während die Ostseite dem offenen Ozean zugewandt ist und von felsigen Klippen und langen Sandstränden geprägt wird.
Während der Edo-Zeit nutzten Händler die Lage der Halbinsel, um Waren zwischen den Provinzen im Norden und der Hauptstadt zu verschiffen. Später wurden Befestigungen entlang der Küste errichtet, um Tokio vor möglichen Angriffen vom Meer her zu schützen.
Die Küstengemeinden entlang des Pazifiks setzen bis heute Fangmethoden fort, die Generationen zuvor entwickelt wurden, um Meeresfrüchte aus diesen Gewässern zu holen. In kleinen Häfen sieht man Fischer, die Netze und Boote in Handarbeit instand halten und ihre Ware frisch auf lokalen Märkten verkaufen.
Die Anfahrt aus Tokio führt entweder über die Aqua-Linie unter der Bucht hindurch oder über Landstraßen durch die nördliche Präfektur. Viele Besucher erkunden die Küstenabschnitte mit dem Auto, da öffentliche Verkehrsmittel zwischen den kleineren Ortschaften begrenzt sind.
Die nordöstliche Küstenebene Kujūkuri erstreckt sich ohne Unterbrechung über mehrere Dutzend Kilometer und bietet einen der längsten durchgehenden Sandstrände Japans. Wind und Wellen haben hier über Jahrhunderte eine gleichmäßige, sanft abfallende Uferlinie geformt.
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