Provinz Etchū, Historische Provinz in der Hokuriku-Region, Japan
Etchū war eine historische Provinz in der Hokuriku-Region, die sich von der Japanischen See im Norden bis zu den bergigen Gebieten an den Grenzen zu Hida und Shinano im Süden erstreckte. Das Territorium umfasste verschiedene Landschaften und diente als wichtiger Knotenpunkt zwischen unterschiedlichen geografischen Zonen.
Die Provinz wurde 701 durch die Taihō-Code-Reformen gegründet, als die Koshi-Region in drei separate Provinzen aufgeteilt wurde. Diese Aufteilung geschah zusammen mit der Gründung von Echizen und Echigo und prägte die administrative Struktur der Region für Jahrhunderte.
Der Name der Region stammt von ihrem Standort zwischen Echizen und Echigo ab. Besucher können heute noch durch Ortsnam und erhaltene Kunstwerke die Verbindung zur historischen Provinz erleben.
Das Gebiet der früheren Provinz wird heute durch die Präfektur Toyama dargestellt, wo Besucher historische Überreste und Ortsnam erkunden können. Viele Stätten und Denkmäler tragen noch heute Namen und Merkmale aus der Provinzialzeit.
Die Provinz hatte vier verschiedene Schreine, die den Titel eines Ichinomiya für sich beanspruchten, verteilt auf mehrere Städte. Diese ungewöhnliche Situation mit vier konkurrierenden Hauptheiligtümern ist in der japanischen Provinzgeschichte selten anzutreffen.
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