Hachijō-kojima, Vulkaninsel im Izu-Archipel, Japan.
Hachijō-kojima ist eine Insel vulkanischen Ursprungs im philippinischen Meer, Teil des Izu-Archipels südlich der japanischen Hauptinseln. Steile Felswände prägen den Umriss dieser Landmasse, deren höchster Gipfel sich 616 Meter über dem Meeresspiegel erhebt.
Bis 1969 lebten Menschen in zwei Siedlungen auf der Insel, doch eingeschränkte öffentliche Dienste führten zur Aufgabe beider Orte. In der Edo-Zeit nutzte man das Gebiet als Verbannungsort für Gefangene, weil starke Strömungen die Flucht verhinderten.
Während der Edo-Zeit machten die starken Strömungen, die Hachijō-kojima von den Nachbarinseln trennten, sie zu einem Verbannungsort für Gefangene.
Das Terrain besteht aus zerklüftetem vulkanischen Gestein mit steilen Anstiegen, was festes Schuhwerk und Vorsicht erfordert. Die gesamte Küstenlinie misst etwa 8700 Meter, und die Insel selbst erstreckt sich über etwa drei Kilometer in der Länge.
Die Kuroshio-Strömung bringt tropische Fischarten in diese nördlichen Gewässer, was Wissenschaftler aus dem Bereich der Meeresforschung anzieht. Diese warme Meeresströmung schafft ungewöhnliche Bedingungen für ein Gebiet auf diesem Breitengrad.
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