Ōmiya-ku, Verwaltungsbezirk in Saitama, Japan.
Ōmiya ist ein Stadtbezirk im nordöstlichen Teil von Saitama City in der gleichnamigen Präfektur und bedeckt eine Fläche von etwa 13 Quadratkilometern (5 Quadratmeilen). Der Bezirk ist dicht besiedelt mit Wohnvierteln, die sich um den Bahnhof Ōmiya gruppieren, einem der verkehrsreichsten Knotenpunkte Japans.
Das Gebiet wurde 1889 als Stadt gegründet und wuchs durch die Eingemeindung benachbarter Dörfer im Jahr 1940 zu einer eigenständigen Stadt. Im Jahr 2001 wurde Ōmiya Teil der neu geschaffenen Stadt Saitama und verlor seinen Status als unabhängige Verwaltungseinheit.
Der Name des Bezirks stammt vom Hikawa-Schrein, wobei Ōmiya wörtlich großer Schrein bedeutet und auf die religiöse Bedeutung der Anlage hinweist. Besucher sehen heute eine moderne Wohngegend, in der sich Wohnhäuser, Geschäfte und Bahnhofsbauten rund um dieses alte spirituelle Zentrum ausbreiten.
Der Bahnhof Ōmiya verbindet mehrere Shinkansen-Linien in Richtung Norden und ist ein wichtiger Umsteigepunkt für Reisende, die zwischen Tokio und anderen Regionen pendeln. Das Viertel rund um den Bahnhof ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants.
Nach dem großen Kanto-Erdbeben von 1923 zogen zahlreiche Bonsai-Gärtnereien aus Tokio hierher und schufen ein Viertel, das bis heute für seine Bonsai-Kultur bekannt ist. Besucher können in den verbliebenen Gärtnereien die traditionelle Kunst der Miniaturbaum-Zucht beobachten und oft auch fertige Bäume erwerben.
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