Burg Kōriyama, Japanische Burg in Yamatokōriyama, Japan.
Die Burg Kōriyama ist eine verfallene Flachlandburg in Yamatokoriyama, Präfektur Nara, von der Steinmauern und Gräben aus der Edo-Zeit erhalten sind. Die Plattform des Burgturms im Honmaru wurde zwischen 2013 und 2017 restauriert, und eine Holzbrücke, die Gokuraku-bashi, wurde 2021 wiederaufgebaut. Auf dem Gelände stehen heute der Yanagisawa-Schrein sowie mehrere rekonstruierte Tore und Türme.
Die erste Erwähnung einer Befestigung stammt von 1162, als die Kōriyama-Gruppe eine von Gräben umgebene Erdwerksanlage errichtete. 1580 verlegte Tsutsui Junkei seinen Sitz von der Burg Tsutsui hierher und ließ sie neu bauen; sein Turm wurde im April 1583 fertiggestellt. Ab 1585 machte Toyotomi Hidenaga, der Bruder Hideyoshis, die Burg zum Zentrum eines Herrschaftsgebiets von über einer Million Koku.
Auf dem Burggelände steht der Yanagisawa-Schrein, der im Honmaru zu Ehren von Yanagisawa Yoshiyasu, dem Vater des ersten Yanagisawa-Herrn von Kōriyama, gegründet wurde. Die bei der SchreinGründung gepflanzten Kirschbäume zählen zu den 100 besten Kirschblütenorten Japans; das Oshiro-Fest beginnt jedes Jahr am 1. April.
Der Ort liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Yamato Koriyama entfernt, was den Zugang sehr einfach macht. Die beste Zeit zum Besuch ist zwischen März und April, wenn die Kirschblüten blühen, obwohl der Ort das ganze Jahr über zugänglich ist.
An der Nordseite des Burgturmsockels lohnt ein Blick in die Fugen: Mehrere Jizō-Statuen wurden kopfüber in die Mauer eingelassen. Sie stammten von Tempeln und Gräbern aus der Umgebung, da Stein knapp war; noch heute legen Anwohner an diesem Mauerabschnitt Opfergaben nieder.
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