Miyake-jima, Vulkaninsel im Izu-Archipel, Japan.
Miyakejima ist eine vulkanische Insel im Izu-Archipel südlich von Tokio, die von einem kegelförmigen Berg dominiert wird und von steilen Hängen umgeben ist. Die Küste wechselt zwischen schwarzen Sandstränden und schroffen Lavaformationen, die ins Meer ragen und kleine Buchten bilden.
Die Insel wurde im Jahr 2000 nach einer Eruption vollständig evakuiert und blieb fünf Jahre lang unbewohnt. Als die Bewohner zurückkehrten, mussten sie lernen, mit anhaltenden Gasemissionen zu leben und ihre Häuser entsprechend anzupassen.
Die Fischer auf der Insel befestigen ihre Boote in kleinen Häfen aus Beton, die zwischen rauen Lavaklippen gebaut wurden und ihre Fanggebiete vor starkem Meeresgang schützen. Viele Bewohner züchten Zierpflanzen in windgeschützten Gärten und verkaufen sie an Besucher, die nach lokalen Souvenirs suchen.
Eine Fähre von Tokios Takeshiba-Terminal erreicht die Insel nach etwa sechs Stunden Fahrt, während Flüge vom Flughafen Chofu in knapp einer Stunde ankommen. Wanderwege um den Krater führen durch Bereiche mit wechselnder Gaskonzentration, daher sollten Besucher Warnhinweise beachten.
Alle Bewohner und Besucher müssen Gasmasken bei sich tragen, da der Gipfel weiterhin Schwefeldioxid ausstößt. Warnsirenen ertönen in bewohnten Gebieten, wenn die Gaskonzentration ansteigt und die Menschen auffordert, ihre Schutzausrüstung anzulegen.
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