Nakagawa, Vorstadtgemeinde in der Präfektur Fukuoka, Japan
Nakagawa ist eine Vorstadt in der Präfektur Fukuoka in Japan, die sich über abwechslungsreiches Gelände erstreckt. Der nördliche Teil ist dichter bebaut, während der Süden von Ackerland und offenen Flächen dominiert wird.
Das Gebiet entspricht dem antiken Nakoku, einem Königreich aus der Yayoi-Zeit, das in chinesischen Chroniken erwähnt wird. Die Stadt erhielt am 1. Oktober 2018 offiziell ihren Status als eigenständige Kommune.
Der Name des Ortes leitet sich wahrscheinlich vom Fluss Naka ab, der durch das Gebiet fließt und die Landschaft prägt. Reisfelder und Gemüsegärten nehmen weite Teile der südlichen Flächen ein, wo die Bewohner traditionelle landwirtschaftliche Methoden fortsetzen.
Die nächstgelegene Bahnstation liegt außerhalb der Stadtgrenze, Besucher nutzen daher Busse oder Autos für die Anreise. Nationalstraße 385 verbindet den Ort mit der Region Fukuoka und erleichtert die Orientierung.
Nakagawa ist die jüngste offiziell anerkannte Stadt im gesamten japanischen Staatsgebiet. Die Verleihung des Stadtstatus erfolgte erst vor wenigen Jahren und macht den Ort zu einem seltenen Beispiel jüngster kommunaler Neuordnung.
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