Ōshima, Vulkaninsel in den Tokyo-Inseln, Japan
Oshima ist eine vulkanische Insel in der Präfektur Tokio, die von dem aktiven Berg Mihara geprägt wird, der 758 Meter hoch in der Inselmitte aufsteigt. Die Landschaft vereint schwarze Sandstrände, Lavaformationen und grüne Hänge zu einem ungewöhnlichen Mosaik.
Die Insel entstand durch vulkanische Aktivität und prägt die Landschaft bis heute mit ihren Lavaformationen und dem aktiven Berg. In den 1930er Jahren errichtete die Regierung Schutzgitter um den Krater, um auf ein trauriges Kapitel in der Geschichte des Ortes zu reagieren.
Das Izu-Oshima-Kamelien-Festival im Winter zeigt die Bedeutung dieser Blüten für die Insel – tausende Exemplare verschiedener Sorten blühen hier und prägen bis heute Handwerk und Produkte der Einwohner.
Die Insel ist mit Hochgeschwindigkeitsfähren vom Takeshiba-Terminal in Tokio erreichbar – die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Alternativ gibt es Flüge vom Flughafen Chofu, die nur etwa 25 Minuten benötigen.
In der Ura-Sabaku-Region entsteht durch Vulkansand ein schwarzes Wüstenlandschaft, die sich stark von der grünen Umgebung abhebst. Diese seltene Formation gibt der Insel ein unerwartetes Aussehen, das zwischen Verlassenheit und Natur schwebt.
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