Kōshō-ji Temple, Buddhistischer Tempel in Yagoto, Nagoya, Japan
Kōshō-ji ist ein Shingon-buddhistischer Tempel auf dem Yagoto-Hügel im Stadtteil Yagoto-hommachi in Nagoya. Ein breiter gepflasterter Weg führt zur dunklen Haupthalle aus Holz, deren offene Fassade zwischen Pfeilern einen schattigen Innenraum zeigt. Niedrige Holzbauten mit kleinen Ziegeldächern säumen den Zugang, und eine 1808 vollendete fünfstöckige Pagode steht zwischen den Bäumen.
Ein Mönch errichtete hier 1686 eine Einsiedelei, die zwei Jahre später vom Tokugawa-Clan offiziell anerkannt wurde. Im frühen 19. Jahrhundert erhielt das Holzbauwerk den Status eines Kulturguts von nationaler Bedeutung.
Der Tempel ist allgemein als Yagoto Kannon bekannt, sein Bergname lautet Yagotoyama. Er gehört zur Shingon-Sekte von Koyasan, nicht zum Zen. Am 5. und 13. jedes Monats werden Stände für den Tempelmarkt aufgestellt, und im Oktober findet die Zeremonie der tausend Laternen statt, auch Nagoyas Feuerfest genannt.
Der Tempel liegt etwa drei Gehminuten vom Bahnhof Yagoto an den U-Bahn-Linien Tsurumai und Meijo entfernt. Die Anlage teilt sich in die Bereiche Nishiyama und Higashiyama; auf dem Gelände befindet sich ein Parkplatz für Gläubige. Am 5. und 13. jedes Monats werden Marktstände aufgestellt.
Das Tempelgelände ist in zwei Bereiche geteilt: Nishiyama Fumon-in mit der Haupthalle und Higashiyama Henjo-in mit dem Okunoin. Das Chumon-Tor wurde hierher von einem früheren Frauentor versetzt, das die Grenze des für Frauen gesperrten Higashiyama-Bereichs markierte. Das Higashiyama-Tor soll in der Hoei-Zeit von der Burg Nagoya hierher gebracht worden sein.
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