Tega-See, Stausee in der Präfektur Chiba, Japan.
Lake Tega ist ein flaches Gewässer im Nordwesten der Präfektur Chiba, das sich über zwei miteinander verbundene Becken erstreckt. Die Uferzone zieht sich auf eine Länge von 38 Kilometern und beherbergt ausgedehnte Schilfgürtel sowie Bereiche mit Seerosen, die das gesamte Jahr über im Wasser treiben.
Das Gewässer entstand vor etwa 20 000 Jahren, als Erosion während der letzten Eiszeit ein Tal in das Plateau schnitt. Dieses Ereignis isolierte das Becken und ließ ein Süßwasserreservoir zurück, das bis heute in der Region besteht.
Das Gewässer trägt seinen Namen seit der Edo-Zeit und dient als Lebensraum für Wandervögel. Im November versammeln sich Vogelfreunde hier während eines Festes, um die ankommenden Schwärme zu beobachten und mehr über die lokale Tierwelt zu erfahren.
Der See liegt in offener Landschaft und lässt sich entlang der Uferpromenaden gut erkunden. Wege entlang des Wassers eignen sich auch für Radfahrer, und die flachen Bereiche ermöglichen einen direkten Blick auf die Vegetation und die Vogelwelt.
Der See weist eine mittlere Tiefe von nur 86 Zentimetern auf, was ein dichtes Netz untergetauchter und schwimmender Pflanzen begünstigt. Diese geringe Wassertiefe sorgt dafür, dass Sonnenlicht den Grund erreicht und eine artenreiche Unterwasserflora gedeiht.
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