Kungej-Alatau, Gebirgskette entlang des Issyk-Kul-Sees, Kirgisistan
Das Kungey Alatau ist ein Gebirgszug, der sich über 280 Kilometer erstreckt und durchschnittlich 32 Kilometer breit ist, mit dem Chok-Tal-Gipfel als höchstem Punkt. Die Kette besteht aus felsigen Höhenlagen, grünen Berghängen und tiefen Tälern, die sich nördlich des Issyk-Kul-Sees ausbreiten.
Das Gebirge entstand als Teil der zentralasiatischen Gebirgssysteme und hat die menschliche Bewegung in der Region seit Jahrtausenden geprägt. Während der Sowjetzeit wurde es zu einer kontrollierten Grenze, wo Zugänge begrenzt waren und spezielle Genehmigungen erforderlich waren.
Die südlichen Hänge des Gebirges sind seit Generationen Weideland für Hirten, die hier im Sommer ihre Tiere grasen lassen. Besucher können diese traditionelle Lebensweise noch heute sehen, wenn sie die Berghänge durchqueren und auf Herden stoßen.
Die Berge haben mehrere Wanderwege, die von Bishkek aus leicht erreichbar sind, wobei die Sommermonate von Juni bis September die besten Bedingungen bieten. In anderen Jahreszeiten kann das Wetter schnell umschlagen und Schnee die höheren Pisten sperren.
Der Name Kungey bedeutet in lokalen Sprachen 'der Sonne zugewandt', was sich in der langen Sonneneinstrahlung auf den südlichen Hängen widerspiegelt. Diese exponierte südwestliche Ausrichtung ist der Grund für die ausgedehnte Begrünung, die man dort sieht, während die nördlichen Seiten kühler und trockener bleiben.
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