Wachsch, Gebirgsfluss zwischen Kirgisistan und Tadschikistan, Zentralasien
Der Vakhsh ist ein Bergfluss, der sich über etwa 524 Kilometer durch raue Landschaften zwischen Kirgistan und Tadschikistan erstreckt. Unterwegs nimmt er Wasser von vielen Nebenflüssen auf, bevor er sich in das Amu-Darja-System ergießt.
Der Fluss wurde während der sowjetischen Zeit zur Stromerzeugung genutzt, insbesondere durch den Bau des Nurek-Staudamms zwischen 1961 und 1980. Dies veränderte die Landschaft und die Wasserbewirtschaftung in der gesamten Region dauerhaft.
Der Fluss ist für die Menschen in der Region mehr als nur Wasser – er ermöglicht Bewässerung und Fischerei, die seit Generationen zum Leben gehören. Die Abhängigkeit vom Rhythmus der Jahreszeiten zeigt sich täglich in wie die Anwohner ihre Arbeit organisieren.
Der Fluss ist in vielen Gegenden schwer zugänglich, da die umliegende Berglandschaft steil und unwirtlich ist. Die beste Zeit zum Besuch ist zwischen Mai und September, wenn die Wege passierbar sind und das Wetter stabiler ist.
Zwei große Gletscher in den hohen Bergen – Fedtschenko und Abramov – speisen diesen Fluss und sorgen dafür, dass er das ganze Jahr über fließt. Diese Gletscherwässer machen es möglich, dass der Fluss seine Kraft und sein Volumen behält, auch wenn es lange nicht regnet.
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