Weißes Haus, Präsidialgebäude in Bischkek, Kirgisistan.
Das Weiße Haus ist ein siebenstöckiges Verwaltungsgebäude aus Marmor, das sich an der Chuy-Allee zwischen der Philharmonie und dem Revolutionsdenkmal befindet. Die Struktur fällt durch ihre markante Fassade und ihre zentrale Lage im Stadtzentrum von Bishkek auf.
Das Gebäude wurde 1985 fertiggestellt und diente ursprünglich als Sitz des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde es zum Verwaltungszentrum des unabhängigen Kirgistans umfunktioniert.
Das Gebäude zeigt das nationale Wappensymbol an seiner Fassade und verbindet sowjetische Modernismusmerkmale mit kirgisischen Gestaltungsideen. Diese architektonische Sprache spiegelt wider, wie das Land nach der Unabhängigkeit seine Identität neu formuliert hat.
Der Zugang zum Gebäude ist aus Sicherheitsgründen nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber man kann die Außenseite von bestimmten Bereichen aus besichtigen und fotografieren. Der beste Blickwinkel befindet sich von der Straße aus auf dieser zentralen Allee.
Das Gebäude verbindet sich unterirdisch mit einem komplexen Tunnelsystem unter dem Ala-Too-Platz, das seine gesamte architektonische Struktur komplexer macht als es von außen erkennbar ist. Diese verborgenen Verbindungen zeigen, wie Regierungsgebäude in dieser Region unter der Erdoberfläche verankert sind.
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