Kirow-Talsperre, Talsperre in Kirgisistan
Der Kirow-Stausee ist ein großes Wasserreservoir im Talas-Tal in Kirgisistan, das durch einen Betonriegel am Talas-Fluss entstand. Das Becken liegt in einer weiten, von Bergen umrahmten Ebene und versorgt mit seinen Wassermassen Felder in Kirgisistan und Kasachstan.
Der Stausee wurde 1975 im Rahmen eines sowjetischen Infrastrukturprojekts gebaut, um die Bewässerung der Talas-Ebene sicherzustellen. Die Stauanlage hat seitdem den Wasserfluss des Talas-Flusses grundlegend verändert und bindet zwei Länder an ein gemeinsames Wassersystem.
Der Stausee trägt den Namen eines sowjetischen Politikers, was an die Entstehungszeit der gesamten Anlage erinnert. Lokale Bauern nutzen das Wasser heute vor allem zur Bewässerung ihrer Felder, und das Reservoir ist ein fester Bestandteil des Alltags in der Region.
Das Gelände liegt in einer offenen Ebene und ist ohne größere Hindernisse erreichbar; der Zugang zum Ufer ist in der Regel frei. Da der Boden in der Nähe des Wassers uneben sein kann, empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Unter der Wasseroberfläche liegt die antike Stadt Scheldy, die im 16. Jahrhundert für ihre Silberproduktion bekannt war. Bei niedrigem Wasserstand im Herbst tauchen manchmal Teile der Ruinen über das Wasser auf.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.