Kirow-Talsperre, Talsperre in Kirgisistan
Der Kirov-Stausee ist ein großes Gewässer in der Talas-Region Kirgisistans, das durch einen Betondam gestaut wird und sich über eine weite Fläche erstreckt. Der Damm selbst ist 86 Meter hoch, 256 Meter lang und 7 Meter breit und fasst insgesamt etwa 550 Millionen Kubikmeter Wasser.
Der Stausee wurde 1975 erbaut, um die Bewässerung in der Talas-Region und in benachbarten Gebieten zu unterstützen und war Teil eines größeren Infrastrukturprojekts der Sowjetunion. Der Damm kontrolliert seitdem den Fluss des Talas-Flusses und dient als wichtiger Teil des Wassersystems für beide Länder Kirgisistan und Kasachstan.
Der Stausee trägt den Namen eines sowjetischen Führers und zeigt durch diese Benennung die historische Verbindung der Region zu jener Zeit. Der Ort wird von Einheimischen heute hauptsächlich als Ressource für die Landwirtschaft genutzt und geprägt durch die tägliche Arbeit von Bauern und Arbeitern, die das Wasser für ihre Felder und Lebensunterhalt benötigen.
Der Ort ist am leichtesten über die offenen Ebenen erreichbar, die die Umgebung prägen, und der Zugang zu den Ufern ist normalerweise ungehindert für Besucher. Das Gelände ist eher flach in der Nähe des Wassers, aber bequeme Schuhe sind hilfreich, da der Boden in der Umgebung uneben sein kann.
Unterhalb des Wassers befinden sich die Ruinen der alten Stadt Sheldy, die über tausend Jahre alt ist und in der 16. Jahrhundert für Silberproduktion bekannt war. Bei niedrigem Wasserstand im Herbst werden diese Überreste manchmal sichtbar und bieten einen seltenen Blick in die Vergangenheit der Region.
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