Ruch Ordo, Kulturzentrum unter freiem Himmel in Cholpon-Ata, Kirgisistan.
Rukh Ordo ist ein Kulturzentrum am nördlichen Ufer des Issyk-Kul-Sees mit Tempeln und Ausstellungshallen auf etwa 4,5 Hektar. Das Gelände umfasst zehn kleine Museen, die kyrgyzische Traditionen, nomadische Designs und religiöse Artefakte zeigen.
Das Zentrum wurde 2002 gegründet und öffnete 2007 seine Türen als kulturelle Institution am See. Es erhielt 2008 eine Widmung für den Schriftsteller Tschingis Aitmatow.
Die fünf weißen Tempel auf dem Gelände repräsentieren verschiedene Religionen und zeigen religiöse Gegenstände aus Islam, Judentum, Buddhismus, Orthodoxem Christentum und Katholizismus. Besucher sehen, wie diese unterschiedlichen Glaubensrichtungen nebeneinander Platz finden.
Die besten Bedingungen zum Erkunden finden Besucher während des Tages, wenn die Sonne die weißen Tempel gut beleuchtet. Das Gelände ist flach und gut zu Fuß erreichbar, mit regelmäßigen Konzerten in der Seehalle für zusätzliches Interesse.
Das Gelände beherbergt eine Granitugel, die Wissenschaft symbolisiert, sowie Statuen kirgyzischer Khane. Eine informative Ausstellung zeigt den Stammbaum türkischer Völker und verbindet die Geschichte mit modernem Kulturverständnis.
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