Kassan-Sai-Stausee, Stausee in Kirgisistan
Das Kasan-Sai-Stausee liegt in der Region Jalal-Abad in der Nähe der Grenze zu Usbekistan und erstreckt sich über etwa 8 Quadratkilometer. Es speichert rund 165 Millionen Kubikmeter Wasser, das hauptsächlich zur Bewässerung der umliegenden Felder dient.
Das Stausee wurde zwischen 1941 und 1948 gebaut, um Wasser aus dem Kasai-Sai-Fluss zu speichern und der Bewässerung sowie Wasserversorgung in der sowjetischen Zentralasien zu dienen. Nach der Sowjetunion wurde es zu einem Ort grenzüberschreitender Wasserteilung zwischen Kirgistan und Usbekistan.
Das Reservoir trägt auch die Namen Orto-Tokoi oder Orto-Tokoy, die lokale Sprachen und regionale Geschichte widerspiegeln. Diese Bezeichnungen zeigen die Verbindung des Ortes zu den Gemeinschaften, die hier seit Jahrzehnten leben und arbeiten.
Der Ort bietet sich am besten bei klarem Wetter an, wenn sich der ruhige Wasserspiegel im Himmel spiegelt. Besucher sollten bedenken, dass das Gebiet wegen seiner grenznahen Lage einigen Einschränkungen unterliegen kann und Informationen vor dem Besuch einzuholen sind.
Obwohl sich das Stausee auf kirgisischem Boden befindet, nutzt Usbekistan etwa 90 Prozent des Wassers basierend auf eine Vereinbarung von 2017. Diese Regelung zeigt, wie Länder Wasserressourcen an Grenzen teilen und managen.
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