Karkidon Reservoir, Stausee in Kirgisistan
Der Karkidon-Staudamm ist ein großes Wasserspeicherbecken in der Ferganà-Region an der Grenze zwischen Kirgisistan und Usbekistan. Das Bauwerk wurde 1967 fertiggestellt und wird vom Fluss Isfaramsay gespeist; der Erddamm ist etwa 70 Meter hoch, über 420 Meter lang und staut Wasser von etwa 60 Metern Tiefe auf einer Fläche von knapp 10 Quadratkilometern.
Das Staubecken entstand Ende der 1960er Jahre als Teil großer Entwicklungsprojekte zur Verbesserung der Wasserwirtschaft in der Region. Seit seiner Fertigstellung hat es zuverlässig als Wasserquelle für Landwirtschaft und lokale Gemeinschaften gedient und seine Struktur über Jahrzehnte bewährt.
Der Staudamm hat im lokalen Bewusstsein eine wichtige Bedeutung als Symbol der Wassernutzung und Landwirtschaft. Die Gemeinschaft versammelt sich zu Erntezeiten am Wasser, um kleine Feste und Feierlichkeiten abzuhalten, was die tiefe Verbindung zwischen den Menschen und dieser lebenswichtigen Wasserquelle zeigt.
Der Ort ist am besten bei Tageslicht zu besuchen und bietet ruhige Spaziergänge entlang der Ufer zum Beobachten von Vögeln und lokaler Landwirtschaftstätigkeit. Besucher sollten Wasser und Verpflegung mitbringen, da nur wenige Einrichtungen direkt am Wasser vorhanden sind, und die angenehmere Jahreszeit mit milderem Wetter ist für einen Besuch vorzuziehen.
In der Winterzeit kann das Wasser teilweise zufrieren und bildet eine dicke Eisschicht, auf der Menschen sicher gehen können, wenn die Bedingungen stimmen. Diese saisonalen Veränderungen verwandeln die Landschaft völlig und zeigen, wie das Klima die Nutzung und das Aussehen des Stausees prägt.
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