Sogwangsa, Buddhistischer Tempel in Kosan, Nordkorea
Sogwangsa ist ein buddhistischer Tempel an den westlichen Hängen des Berges Jogyesan in der Provinz Kangwon. Das Gelände umfasst heute vier Gebäude, darunter drei rekonstruierte Strukturen und das ursprüngliche Jogye-Tor aus dem Jahr 1783.
Der Tempel wurde 1386 wahrend der Koryo-Dynastie gegruntet und wuchs zu einem der grossten buddhistischen Komplexe Koreas mit uber 50 Gebauden heran. Wahrend des Koreakriegs im Jahr 1951 zerstorten amerikanische Bombardierungen fast alle Strukturen und hinterliessen nur das Jogye-Tor.
Der Tempel pflegt buddhistische Praktiken durch Meditationssitzungen, religiöse Zeremonien und Bildungsprogramme über spirituelle Prinzipien.
Der Ort liegt in einem bergigen Gebiet, das am besten auf etablierten Wegen erkundet werden kann. Die modernen Rekonstruktionen ermoglichen einen guten Zugang zu dem bewerteten Komplex, wahrend das alte Tor als markanter Referenzpunkt dient.
Das Jogye-Tor steht als einziger uberlebender Bau aus der ursprunglichen Zeit und erinnert an die Zerstorung, die der Komplex erlitten hat. Seine Existenz macht es zu einem kraftvollen Symbol der Kontinuitat und des Uberlebens.
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