Luftstreitkräfte der Koreanischen Volksarmee, Militärische Luftwaffe in Pjöngjang, Nordkorea
Die koreanische Volksluftwaffe ist die Luftkomponente der Streitkräfte Nordkoreas mit Hauptsitz in Pjöngjang und gilt als zweitgrößter Teilstreitkraft des Landes. Sie verfügt über mehrere Hundert Kampfflugzeuge sowjetischer und chinesischer Bauart sowie Hubschrauber, die an Stützpunkten im ganzen Land verteilt sind.
Die Organisation begann 1945 als koreanische Luftfahrtgesellschaft und wurde ein Jahr später in eine militärische Einheit umgewandelt. Sie erhielt 1948 den Status einer eigenständigen Waffengattung innerhalb der nordkoreanischen Streitkräfte.
Militärische Luftparaden demonstrieren regelmäßig die nordkoreanische Militärmacht vor nationalem und internationalem Publikum.
Die Piloten trainieren auf mehreren Luftwaffenstützpunkten im Land und konzentrieren sich auf defensive Manöver und taktische Reaktionen. Das Training erfolgt unter Berücksichtigung begrenzter Treibstoffvorräte und nutzt hauptsächlich ältere Flugzeugmodelle.
Die Flugzeuge werden in einem ausgedehnten System unterirdischer Hangars und Bunker untergebracht, die in Berge hinein gebaut wurden. Diese Anlagen schützen die Maschinen vor möglichen Luftangriffen und sind über das ganze Land verteilt.
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