Chagang-do, Provinz im Norden Nordkoreas.
Chagang ist eine Provinz im nördlichen Nordkorea, die sich über 16.613 Quadratkilometer erstreckt und von Gebirgszügen geprägt ist. Etwa 98 Prozent der Fläche liegen in Höhen von durchschnittlich 750 Metern, was die Landschaft stark charakterisiert.
Die Provinz wurde 1949 durch die Trennung von North Pyongan gegründet und entwickelte sich zu einer strategischen Region. In der Folgezeit wurde sie zu einer wichtigen Militärzone mit Verteidigungsanlagen, die ihre Rolle im Land prägen.
Die Provinz beherbergt mehrere Universitäten in Kanggye, darunter Einrichtungen für Bildung, Technologie und Medizin, die zur intellektuellen Entwicklung der nördlichen Region beitragen. Diese Institutionen prägen das tägliche Leben und zeigen, dass Bildung ein wichtiger Teil der lokalen Gemeinschaft ist.
Die Region ist reich an Bodenschätzen wie Kupfer, Zink, Gold, Blei, Wolfram und Eisenerze, die wirtschaftlich bedeutsam sind. Diese Rohstoffe spielen eine wichtige Rolle für die industrielle Entwicklung des Landes.
Die Kanggye Broadcasting Station sendet seit 1947 Rundfunkprogramme und Bildungsinhalte in die bergige Region aus. Diese Station ist eine wichtige Kommunikationsader für die Bevölkerung in diesem abgelegenen Gebirgsterrain.
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