Puyongdang, Buddhistischer Tempel in Haeju, Nordkorea
Puyongdang ist ein buddhistischer Tempel in Haeju mit traditionellen koreanischen Bauelementen wie geschnitzten Holzbalken und kunstvollen Dachkonstruktionen. Die Gebäude zeigen typische Merkmale der mittelalterlichen koreanischen Architektur mit ihren charakteristischen Proportionen und Details.
Der Tempel wurde während der Koryo-Dynastie erbaut und hat seine Struktur durch verschiedene Perioden der koreanischen Geschichte bewahrt. Trotz regionaler Konflikte sind die Hauptgebäude und ihre konstruktiven Elemente bis heute erhalten geblieben.
Die Tempel-Mönche führen hier regelmässig traditionelle buddhistische Zeremonien auf, die seit vielen Jahrhunderten nach koreanischen Praktiken ablaufen. Diese Rituale sind ein wichtiger Teil des religiösen Lebens vor Ort und zeigen, wie buddhistische Traditionen bis heute weitergegeben werden.
Der Tempel kann während der Tageslichtstunden besucht werden, und Führungen sind über offizielle nordkoreanische Tourismuskanäle erhältlich. Es wird empfohlen, sich an die vorgesehenen Zugangsrouten zu halten und den Anweisungen der Führer zu folgen.
Das Heiligtum enthält ursprüngliche Holzschnitzereien, die die handwerkliche Fertigkeit von mittelalterlichen koreanischen Künstlern zeigen, die ohne moderne Werkzeuge arbeiteten. Diese Schnitzereien sind Beispiele für die aufwendige Detailarbeit, die für solche Bauwerke charakteristisch war.
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