Gwangju, Metropolstadt im Südwesten Südkoreas.
Gwangju ist eine Großstadt im Südwesten Südkoreas, die sich am Fuß des Berges Mudeung über fünf Verwaltungsbezirke erstreckt und mehrere Geschäftsviertel sowie Wohnblöcke umfasst. Die Stadt verfügt über ein weitläufiges Straßennetz, Grünflächen entlang des Gwangju-Flusses und eine Mischung aus modernen Hochhäusern und älteren Wohnvierteln.
Die Siedlung entstand während der Zeit der Drei Königreiche als Handelsposten und gewann ab 1914 mit dem Eisenbahnanschluss nach Seoul an Bedeutung. Die Stadt erlebte in den 1960er und 1970er Jahren eine starke Industrialisierung, die ihre heutige Struktur prägte.
In der Altstadt rund um die Geumnam-Straße betreiben viele Familien seit Jahrzehnten kleine Läden und Restaurants, die regionale Gerichte wie Kimchi und gedämpften Reis servieren. Die Bewohner treffen sich oft in den Teehäusern und Parks entlang des Gwangju-Flusses, wo am Wochenende Straßenmusiker und Märkte das Leben prägen.
Die Stadt besitzt zwei Hochgeschwindigkeits-Bahnhöfe und eine U-Bahn-Linie, die einige zentrale Bereiche verbindet, während Busse alle Stadtviertel bedienen. Ein Flughafen im Westen bietet Inlandsflüge und einige internationale Verbindungen an.
Das Nationale Friedhof vom 18. Mai erinnert an die Tage im Mai 1980, als Bewohner gegen die Militärregierung aufstanden und mehrere Tage lang die Kontrolle über die Stadt übernahmen. Auf dem Gelände befinden sich Gräber, Denkmäler und ein Dokumentationszentrum, das Fotos und Berichte aus jenen Tagen zeigt.
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