Bukchon Hanok Village, Traditionelles Wohnviertel in Seoul, Südkorea.
Bukchon Hanok Village ist ein traditionelles Wohnviertel in Seoul zwischen dem Gyeongbokgung-Palast und dem Changdeokgung-Palast mit hunderten von Hanok-Häusern, die an gepflasterten Gassen aufgereiht sind. Diese Häuser zeigen die typische koreanische Architektur mit ihren hölzernen Strukturen, Innenhöfen und gewölbten Dächern.
Das Viertel entstand während der Joseon-Dynastie von 1392 bis 1897, als wohlhabende Beamte und adelige Familien hier ihre Häuser bauten. Die Siedlung behielt ihre Struktur über Jahrhunderte hinweg, obwohl viele Gebäude in späteren Zeiten erneuert oder wiederhergestellt wurden.
Künstler haben ihre Werkstätten in restaurierten Hanok-Gebäuden eingerichtet und stellen dort traditionelle Handwerkstechniken wie Blattgoldtextilien und Keramik her. Die Nachbarschaft zieht Menschen an, die das Handwerk bewahren und weitergeben möchten.
Das Viertel bietet zahlreiche Pensionen, Teestuben und Kulturzentren, die es Besuchern ermöglichen, traditionelle koreanische Architektur zu erkunden und lokale Bräuche zu erleben. Die gepflasterten Gassen sind zu Fuß leicht zu begehen, obwohl einige Bereiche steil sind und festes Schuhwerk empfohlen wird.
Viele dieser alten Häuser werden noch immer von Familien bewohnt, die hier ihr tägliches Leben führen und den Ort so zu einem lebendigen Ort machen. Diese Mischung aus historischem Raum und modernem Alltag schafft eine ungewöhnliche Atmosphäre, die sich von einem Museum unterscheidet.
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