Pyeongchang, Landkreis in der Provinz Gangwon, Südkorea
Pyeongchang ist eine Verwaltungseinheit in der Provinz Gangwon in Südkorea, die sich über das bergige Gelände der Taebaek-Kette erstreckt. Die Topografie reicht von tiefen Tälern bis zu Gipfeln, die höher als 1500 Meter (4920 Fuß) aufragen, wobei ausgedehnte Wälder und landwirtschaftliche Flächen das Landschaftsbild prägen.
Das Gebiet entstand während der Goguryeo-Dynastie und durchlief mehrere Verwaltungsreformen, bevor es während der Joseon-Zeit seinen heutigen Status als County erhielt. Die Region erlangte internationale Bekanntheit, als sie 2018 zum Austragungsort der Olympischen Winterspiele wurde.
Die Verwaltungsgliederung besteht aus einem Eup und sieben Myeon, wobei jeder Bezirk seine eigenen Gemeinschaftszentren und öffentlichen Einrichtungen unterhält. Die Bewohner versammeln sich oft in diesen lokalen Verwaltungsgebäuden, um Gemeindeveranstaltungen zu organisieren und alltägliche Behördengänge zu erledigen.
Die Erkundung der Verwaltungsregion erfordert ein eigenes Fahrzeug oder die Nutzung der Überlandbusse, die die verschiedenen Gemeinden miteinander verbinden. Die Wintermonate bringen starken Schneefall mit sich, während die Sommersaison bessere Straßenverhältnisse und einen leichteren Zugang zu den abgelegeneren Gebieten bietet.
Viele Schilder und öffentliche Ankündigungen erscheinen in mehreren Sprachen, eine direkte Folge der internationalen Sportveranstaltung, die den Ort bekannt machte. Diese mehrsprachige Infrastruktur bleibt Teil der öffentlichen Umgebung und erleichtert die Orientierung für Besucher aus Übersee.
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