Gangwon-do, Besondere selbstverwaltende Provinz im Nordosten Südkoreas.
Gangwon ist eine spezielle selbstverwaltete Provinz im Nordosten Südkoreas, die sich entlang der Küste und tief ins Landesinnere bis zu den bewaldeten Taebaek-Bergen erstreckt. Diese Berge teilen die Provinz in einen schmalen Küstenstreifen mit Sandstränden und einen bergigen westlichen Teil mit Tälern und Hochebenen.
Die Provinz verlor 1945 bei der Teilung Koreas ihren nördlichen Teil, der seither zu Nordkorea gehört und den Zugang zu einigen historischen Stätten unterbricht. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der südliche Teil zu einem Rückzugsort für Seoul und einem Zentrum für Wintersport, was mit den Olympischen Spielen 2018 einen Höhepunkt erreichte.
Die Namen vieler Ortschaften in der Region bewahren noch die alten Bezeichnungen, die auf Bergpässe, Täler und Flüsse hinweisen, welche die Bevölkerung seit Jahrhunderten nutzt. Besucher bemerken entlang der Küste und in den Gebirgsdörfern oft kleine Schreine und Steintürme, die an Wegesrändern stehen und von Reisenden als Zeichen der Hoffnung aufgeschichtet werden.
Die Provinz erreicht man am einfachsten von Seoul aus mit dem Zug oder Bus, wobei die Fahrtzeiten je nach Ziel zwischen zwei und vier Stunden liegen. Wer das Gebirge besucht, sollte Schichten tragen, da die Temperaturen mit zunehmender Höhe rasch sinken, während die Küste im Sommer deutlich milder ist.
Zwei der größten Flüsse Südkoreas entspringen in den Bergen dieser Provinz und fließen in entgegengesetzte Richtungen: einer nach Westen zur Hauptstadt, der andere nach Süden. Die Region ist außerdem für ihre Kartoffelfelder bekannt, die auf den kühlen Hochebenen gedeihen und einen Großteil der landesweiten Ernte liefern.
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