Woljeongsa, Buddhistischer Tempel in Jinbu-myeon, Südkorea
Woljeongsa ist ein buddhistisches Kloster in einem Waldgebiet mit mehreren Gebäuden für Unterricht, Wohnen und Gebete, alle umgeben von dichten Tannenbeständen. Die Anlage verteilt sich über den Berg und schafft einen zusammenhängenden Komplex aus religiösen und alltäglichen Räumen.
Ein Mönch namens Jajang gründete das Kloster in der Mitte des 7. Jahrhunderts während der Herrschaft einer Königin, was es zu einem der frühesten buddhistischen Orte in der Region macht. Seine Gründung kennzeichnet eine wichtige Periode der Verbreitung buddhistischer Ideen in dieser Gegend.
Das Kloster funktioniert als Verwaltungszentrum für mehrere hundert untergeordnete Tempel in der Region und prägt damit das religiöse Leben der Gegend nachhaltig. Seine Rolle reicht über den eigenen Ort hinaus und beeinflusst die Praktiken vieler anderer Orte.
Besucher können an mehrtägigen Aufenthalten teilnehmen und dort schlafen, an Gebeten teilnehmen, meditieren und vegetarische Mahlzeiten essen, die von Mönchen zubereitet werden. Solche Aufenthalte geben einen Einblick in das tägliche Leben im Kloster und erfordern, dass man sich an monastische Regeln anpasst.
Der Weg vom Eingangstor zur Brücke führt etwa einen Kilometer durch einen Wald aus tausenden Tannen, die eine lange, ruhige Passage bilden. Dieser Baumtunnel ist für viele Besucher das erste unvergessliche Erlebnis beim Betreten des Ortes.
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