Sokcho, Küstenstadt im Bundesstaat Gangwon, Südkorea
Sokcho ist eine Hafenstadt an der Nordostküste in der Provinz Gangwon, die sich am Ostmeer erstreckt und von Bergen und Seen geprägt ist. Die Stadt verbindet den Küstenbereich mit Gebirgszügen im Hintergrund und mehreren Seen innerhalb ihrer Grenzen.
Die Stadt entstand nach dem Koreakrieg als südkoreanisches Gebiet und wurde durch den Zustrom von Nordkoreanern geprägt, die dort Zuflucht suchten. Diese Zeit hinterließ dauerhafte Spuren in der Bevölkerung und dem sozialen Gefüge der Stadt.
Der Sokcho Tourist & Fishery Market bietet lokale Meeresfrüchte und traditionelle koreanische Gerichte, die von Fischern und Bewohnern gleichermaßen geschätzt werden. Die Marktkultur spiegelt die enge Verbindung der Stadt zum Meer und die Tradition wider, frische Fänge direkt an Besucher weiterzugeben.
Der Bahnverkehr verbindet die Stadt direkt mit Seoul, wobei die Fahrt etwa eineinhalb Stunden dauert. Die Lage an der Küste macht Sokcho leicht zugänglich für Besucher, die See und Berg erkunden möchten.
Abai Village bewahrt die Geschichte der nordkoreanischen Flüchtlinge, die sich nach dem Krieg niederließen und traditionelle Häuser sowie eine funktionierende Fischergemeinschaft hinterließen. Der Ort zeigt noch heute, wie diese Ankommer ihre kulturellen Praktiken und Lebensweisen bewahrten.
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