Königliche Gräber der Joseon-Dynastie, Königliche Mausoleen in Gyeonggi, Südkorea.
Die königlichen Gräber der Joseon-Dynastie sind Begräbnisstätten, die sich über mehrere Standorte verteilen und mehr als vierzig Könige und Königinnen beherbergen. Jede Anlage besitzt Steinstatuen, Opferaltar und gepflegte Wege, die die verschiedenen Bereiche verbinden.
Diese Gräber entstanden ab 1392 als die Joseon-Dynastie begann und folgen Regeln aus konfuzianischen Texten und alter Geomantie. Über Jahrhunderte kamen neue Gräber hinzu, während die Fundamente und Anordnung stets denselben Prinzipien gehorchten.
Die Grabanlage zeigt, wie Könige und Königinnen nach konfuzianischen Regeln bestattet wurden, mit steinernen Statuen und Wegen, die noch heute sichtbar zeigen, welchen Rang die Verstorbenen hatten. Besucher können sehen, wie die verschiedenen Bereiche der Anlage unterschiedliche Zwecke erfüllten und wie die Lebenden hier früher Opfergaben darbrachten.
Das Gelände besteht aus mehreren Clustern, die man einzeln besuchen kann, manche sind leichter zugänglich als andere. Es hilft, Zeit für mehrere Standorte einzuplanen und sich vorher zu informieren, welche gerade offen sind.
Viele der Standorte wurden so gewählt, dass sie in einer bestimmten Entfernung zur Hauptstadt liegen und nach geomantischen Prinzipien ausgerichtet sind. Diese unsichtbaren Linien und Abstände waren für die Koreaner damals genauso wichtig wie die steinernen Bauwerke selbst.
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