Gyeonggi-do, Provinz um Seoul, Südkorea
Gyeonggi-do ist eine Provinz im Nordwesten Südkoreas, die Seoul auf drei Seiten umschließt und bis zur Küste des Gelben Meers reicht. Das Gebiet erstreckt sich von dichten Vororten nahe der Hauptstadt bis zu flachen Ebenen und Hügeln an den Außengrenzen.
Die Provinz entstand im 15. Jahrhundert während der Joseon-Dynastie als Schutzzone um die neue Hauptstadt. Im 20. Jahrhundert wuchs sie durch Industrialisierung und dient heute als wirtschaftlicher Gürtel um Seoul.
Der Name bedeutet „das Gebiet rund um die Hauptstadt
Züge und Schnellbusse verbinden die wichtigsten Städte im Gebiet mit der Hauptstadt in weniger als einer Stunde. Ein Großteil der Region ist an das Seouler U-Bahn-Netz angeschlossen, was Tagesausflüge sehr einfach macht.
Die nördliche Grenze liegt nur wenige Kilometer von Nordkorea entfernt und prägt die Landschaft mit Wachtürmen und Sperrzonen. Im Westen liegt die Insel Ganghwado, wo Besucher Festungen aus verschiedenen Jahrhunderten sehen können.
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