Uijeongbu, Großstadtbezirk in Gyeonggi, Südkorea
Uijeongbu ist eine große Stadt in der Provinz Gyeonggi, nordöstlich von Seoul gelegen, umgeben von Bergen und durchzogen von Flusstälern. Das Stadtgebiet verbindet dicht besiedelte Bezirke mit grünen Flächen und fungiert als wichtiges Wohnzentrum für Menschen, die in Seoul arbeiten.
Während der Joseon-Dynastie diente Uijeongbu als Verwaltungszentrum der Region und war für die Kontrolle von Handelswegen bekannt. Nach 1950 wandelte sich die Stadt in einen Militärstandort um, da amerikanische Basen errichtet wurden, was ihre weitere Entwicklung stark prägte.
Die Stadt ist bekannt für Budae-Jjigae, ein Gericht, das koreanische und amerikanische Zutaten vermischt, die aus der Nähe der Militärbasen stammen. Man findet dieses Essen in vielen Restaurants, wo es ein wichtiger Teil des täglichen Lebens geworden ist.
Die U-Bahn-Linie verbindet mehrere Stadtteile und ermöglicht eine gute Verbindung zum Seouler U-Bahn-Netz für tägliche Fahrten. Die Stadt ist am leichtesten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden, da die meisten Gegenden an den Bahnlinien liegen.
Drei Berge - Dobong, Surak und Soyo - umgeben die Stadt und haben seit Jahrhunderten ihre Entwicklung geprägt. Diese natürlichen Grenzen waren einst für die Verteidigung entscheidend und beeinflussen bis heute das Stadtgefühl.
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