Siheung, südkoreanische Stadt
Siheung ist eine Stadt in der Provinz Gyeonggi im Südwesten Südkoreas, die an der Küste des Gelben Meeres liegt und an die Stadt Incheon grenzt. Das Stadtgebiet erstreckt sich über flaches Land mit einzelnen Hügeln, kleinen Stauseen, Feuchtgebieten und modernen Wohnvierteln, die entlang der Küste und im Landesinneren angelegt wurden.
Auf der Insel Oido wurden Muschelberge gefunden, die auf eine menschliche Besiedlung seit der Vorgeschichte hinweisen. Während der Joseon-Dynastie wurde Land für den Reisanbau gewonnen, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, unter japanischer Herrschaft, entwickelte sich die Salzgewinnung zur wichtigsten wirtschaftlichen Tätigkeit der Region.
Auf dem Jeongwang-Fischmarkt können Besucher frischen Fisch und Meeresfrüchte direkt von lokalen Händlern kaufen, was einen guten Eindruck vom Alltag der Stadt vermittelt. Der Markt ist einer der wenigen Orte, an dem die Küstentradition der Region noch deutlich spürbar ist.
Die Seohae-Linie verbindet Siheung mit Seoul und Incheon und ist in der Regel die einfachste Möglichkeit, die Stadt zu erreichen oder zu verlassen. Wer die Küste und die Parks erkunden möchte, findet dort ausgewiesene Wanderwege und Fahrradwege, die gut beschildert sind.
Die Insel Oido, die heute über einen Damm mit dem Festland verbunden ist, war früher eine echte Insel und ist nach der koreanischen Bezeichnung für Ohr benannt, weil ihre Form von oben an ein Ohr erinnert. Der Damm selbst ist ein beliebter Spazierweg, der Besucher direkt zur Küstenlinie führt.
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