Siheung, südkoreanische Stadt
Siheung ist eine Stadt in der Provinz Gyeonggi in Südkorea und verbindet alte Wohnviertel mit modernen Bereichen fur Wirtschaft und Wohnen. Die Stadt erstreckt sich uber flaches Land mit sanften Hugeln und umfasst Reservoirs, Farmen und Kustenfeuchtgebiete wie die Insel Oido.
Menschen haben in Siheung seit der Vorgeschichte gelebt, wie Muschelhuegel auf der Insel Oido zeigen, und wahrend der Joseon-Dynastie im 18. Jahrhundert wurde das Land fur Reisanbau urbar gemacht. Die Salzproduktion begann in der fruhen 20. Jahrhundert unter japanischer Herrschaft und pragte die Industriegeschichte, bis die Stadt 1989 offiziell gegrundet wurde und dann rapide mit vielen Zuwanderern aus Seoul wuchs.
Siheung zeigt lokale Traditionen in seinen Märkten, wo Verkäufer frischen Fisch, Gemüse und regionale Snacks verkaufen und lebendige alltägliche Begegnungen stattfinden. Diese Märkte und die vielen Feste mit traditioneller koreanischer Musik und Tanz verbinden Menschen und bewahren das lokale Erbe lebendig.
Mehrere Autobahnen verbinden Siheung mit Seoul und anderen Teilen Koreas, wahrend die neue Seohae-Linie Zugverbindungen zu Seoul und Incheon anbietet, ergaenzt durch zahlreiche Busse und Fahrradwege. Besucher finden Orientierung in den gut entwickelten offentlichen Verkehrssystemen und den zunehmenden Wanderwegen, besonders entlang der Kuste und durch Parks.
Die Stadt war einst bekannt fur Salzproduktion, die bis in die 1990er Jahre andauerte, und alte Salzfelder wurden in Oekosysteme wie Gatgol Ecological Park umgewandelt. Diese Umwandlung zeigt, wie Siheung industrielle Geschichte mit modernem Naturschutz verbindet und Besucher konnen tatsaechliche Beispiele dieser Umgestaltung sehen.
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