Sihwa lake, lake made by the Sihwa tidal barrage
Der Sihwa-See ist ein künstlicher See in Südkorea, der 1994 durch den Bau eines langen Deichs über die Gyeonggi-Bucht entstand. Der See bedeckt etwa 44 Quadratkilometer und wurde ursprünglich zur Landgewinnung, Hochwasserkontrolle und Bewässerung angelegt.
Der See entstand in den 1990er Jahren als Landgewinnungsprojekt, aber nach der Schließung des Deichs verschlechterte sich schnell die Wasserqualität durch Fabrikabwässer. Ab 2004 wurde ein Gezeitenkraftwerk mit zehn Turbinen gebaut, das 2011 fertiggestellt wurde und seitdem Strom aus den natürlichen Tidenzyklen erzeugt.
Der Name des Sees bezieht sich auf die Region, in der er liegt. Heute ist der Ort ein Treffpunkt für Besucher, die die Kombination aus Ingenieurswerk und Natur erleben möchten.
Das Gelände ist für Besucher gut zugänglich, mit einem Aussichtsturm, der 2014 eröffnet wurde und Ausblicke auf den See und die Turbinen bietet. Der Ort ist beliebt für Spaziergänge entlang des Damms, wo man die täglichen Gezeitenzyklen und die Energieerzeugung beobachten kann.
Die zehn Turbinen erzeugen zweimal täglich Strom, wenn die Gezeiten fließen und das Wasser durch die Maschinen drücken. Das Kraftwerk ist das größte seiner Art auf der Welt und produziert genug Energie, um Hundertausende von Haushalten mit Strom zu versorgen.
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