Brücke ohne Wiederkehr, Internationale Straßenbrücke in der Koreanischen Demilitarisierten Zone, Nordkorea-Südkorea Grenze
Die Brücke erstreckt sich über die militärische Demarkationslinie innerhalb der Gemeinsamen Sicherheitszone und verbindet Nordkorea mit Südkorea. Der Übergang liegt an der Grenze zwischen beiden Ländern und diente früher dem Austausch über die Waffenstillstandslinie hinweg.
Im Rahmen der Operation Big Switch wechselten 1953 über 70.000 nordkoreanische und chinesische Kriegsgefangene gegen rund 12.700 Soldaten der Vereinten Nationen über diese Stelle. Der Übergang blieb nach einem tödlichen Zwischenfall mit amerikanischen Offizieren im Jahr 1976 für immer geschlossen.
Der Name des Übergangs erinnert an die endgültige Entscheidung, die Kriegsgefangene 1953 treffen mussten, da niemand nach dem Überqueren zurückkehren durfte. Die Soldaten wählten auf dieser Brücke zwischen zwei Heimatländern und konnten ihre Wahl nie rückgängig machen.
Der Übergang bleibt seit Jahrzehnten unpassierbar und kann nur aus der Entfernung bei geführten Touren durch die Gemeinsame Sicherheitszone gesehen werden. Besucher dürfen sich dem geschlossenen Bereich nicht nähern, da Wachpersonal die Umgebung ständig überwacht.
Amerikanische Soldaten führen auf der Brückenmitte gelegentlich Zeremonien für Beförderungen und Wiedereinstellungen durch, wobei sie zwischen beiden koreanischen Staaten stehen. Diese Rituale finden an einem der wenigen Orte auf der Erde statt, wo zwei technisch noch im Krieg befindliche Länder sich so nahe kommen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.