Pyeongtaek, Militärbasis und Industriestadt in Gyeonggi, Südkorea
Pyeongtaek ist eine Hafenstadt in der Provinz Gyeonggi, etwa 70 Kilometer südlich von Seoul, die drei Hauptwirtschaftsbereiche vereint: Halbleiterproduktion, Elektronik und Militäreinrichtungen. Die Stadt erstreckt sich entlang der Gelbmeerküste und verfügt über einen bedeutenden Industriekomplex sowie einen der vier Haupthäfen des Landes.
Die Stadt entstand 1940 aus der Vereinigung von zwei Distrikten und erhielt 1986 den Status einer Stadt. Die Ankunft größerer US-Militärbasen in späteren Jahrzehnten veränderte ihr wirtschaftliches und soziales Profil grundlegend.
Die Nähe zur US-Militärbasis Camp Humphreys prägt das Stadtbild durch koreanisch-amerikanische Einflüsse in Restaurants, Geschäften und im alltäglichen Leben. Besucher bemerken diese Mischung besonders in den Vierteln rund um die Basis, wo beide Kulturen nebeneinander existieren.
Die Stadt ist über die SRT-Hochgeschwindigkeitsbahn in etwa 30 Minuten von Seoul aus zu erreichen, was sie zu einem guten Zwischenstopp macht. Der Hafen und die industriellen Zonen sind für Besucher zugänglich, die regionale Infrastruktur erkunden möchten.
Pyeongtaek beherbergt eines der weltweit größten Halbleiterfertigungswerke im Godeok-Industriekomplex, was die Stadt zu einem Zentrum der globalen Technologieproduktion macht. Diese riesige Anlage arbeitet rund um die Uhr und trägt erheblich zur Wirtschaft des Landes bei.
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